Die Stiftung Theresia Petsch

Der Verein Ambulante Krankenpflege Tutzing e. V. in Tutzing wurde 1921 von Pfarrer Josef Boeckeler gegründet und widmet sich der Förderung, Betreuung und Pflege von Personen, die wegen ihres körperlichen, geistigen oder seelischen Gesundheitszustandes der Hilfe bedürfen. Frau Theresia Petsch hat in ihrem notariellen Testament vom 20. November 2012 den Verein Ambulante Krankenpflege Tutzing e. V. zu ihrem Alleinerben eingesetzt, und zwar mit der Maßgabe, dass der Nachlass zur Unterstützung hilfsbedürftiger alter Menschen eingesetzt wird. Frau Petsch ist am 05. April 2016 verstorben.

Zur Sicherung der Erfüllung der Aufgaben des Vereins Ambulante Krankenpflege Tutzing e. V. und um das Vermögen aus dem Nachlass von Frau Petsch langfristig zu erhalten, hat der Verein durch seine Gremien beschlossen, diese Stiftung zu errichten.

  • ideelle und materielle Förderung der Betreuung von Pflegebedürftigen
  • Unterstützung von Einrichtungen für Menschen mit Handicap, (chronischer) Erkrankung oder Alterseinschränkung
  • Die Stiftung fördert Zwecke der Altenhilfe und des Wohlfahrtswesens

Die Stifterin

Theresia Petsch ist im Jahr 1916 in München-Schwabing in der Kaiserstraße geboren. Sie ist in München gemeinsam mit ihren zwei Geschwistern aufgewachsen und hat auch dort die Schule besucht.

Als junge Frau hat sie dann Ihren Mann Adolf Petsch aus Berlin geheiratet, der mit seiner Firma in Berlin und München tätig war.

Das Ehepaar Petsch hat dann sehr lange in Hannover gelebt und sich von dort aus auf den Ruhestand vorbereitet. In Tutzing haben sie ein sehr schönes Grundstück gefunden, auf dem sie ein Haus errichtet und dort eine sehr schöne Zeit verlebt haben. Der Ehemann war im Segelclub Tutzing aktiv und ein freudiger Segler gewesen, seine Frau hat sich in dieser Zeit lieber um die herrlichen Rosen im eigenen Garten gekümmert und ist über den Martelsgraben zum Einkaufen gegangen. Theresia Petsch hat sich immer sehr vorbildlich um ihren Mann gekümmert, der im Jahr 1981 verstorben ist. Der noch lebende Neffe hat seine Tante und Onkel sehr positiv in Erinnerung: „Die beiden haben eine sehr wertschätzende Ehe geführt“ und betont wie wichtig es seiner Tante war, dass es den älteren Menschen gut geht. Dies war auch ihr Beweggrund für ihr großzügiges Vermächtnis.

Theresia Petsch ist kurz vor Ihrem 100. Geburtstag im Jahr 2016 in Ihrem Haus friedlich für immer eingeschlafen.

Kontakt

Wenn Sie Fragen haben können Sie sich jederzeit bei uns melden.
Wir helfen Ihnen gerne weiter!

Projekte

Ansprechpartner

Christine Bloching-Hedwig

Stellv. Stiftungsvorstand

kontakt@stiftung-theresia-petsch.de
Telefon: 08158-997844

Stiftungsrat

von links: Armin Heil – Stiftungsvorstand
Alfons Mühleck – Stiftungsratsmitglied
Dr. Rainer Wiesmeier – Stiftungsratsmitglied
Albert Luppart – Stiftungsratsmitglied
Dr. Thomas v. Mitschke-Collande – Stiftungsratsvorsitzender
Jutta Witzenhausen-Rommel – Stiftungsratsmitglied
Christine Bloching-Hedwig – stellvertretender Stiftungsvorstand
Prof. Dr. Carl-Peter Bauer – stellvertretender Stiftungsratsvorsitzender

Alle Mitglieder führen ihr Amt mit großer Freude ehrenamtlich aus!